Fast Fashion Fasten - 3 Tipps für den Umstieg auf faire Mode

Mittwoch, März 22, 2017

Schon drei Wochen sind vergangen seit dem Startschuss fürs #FastFashionFasten - das ging doch super schnell, oder? :-) Falls du dich langsam an faire Mode als Alternative rantrauen möchtest, hier ein paar Tipps von mir für den Umstieg:

1. Baby Steps: Behalte, was du noch magst!

Du musst nicht von heute auf morgen deinen Kleiderschrank revolutionieren - im Gegenteil. Alles, was du noch gerne trägst, egal wo es mal gekauft wurde, solltest du so lange wie möglich verwenden, denn es wäre die größte Verschwendung, alles zu entsorgen und neu anzuschaffen.

2. Fange mit Fair Fashion Basics an.

Aller Anfang ist schwer und ja, für fair produzierte Mode zahlt man in der Regel mehr als für Fast Fashion. Macht ja auch Sinn, denn die Produzenten, sowohl die Näherinnen, als auch Baumwollbauern, Weber, Färber, Sticker etc. sollen ja auch fair bezahlt werden, die Kleidung ist keine Massenware (zumindest nicht in dem Ausmaß wie man es in der konventionellen Industrie kennt) und die Qualität muss stimmen. Zudem kosten die Zertifizierungssysteme, die uns als Konsumenten eben zeigen, dass wir die Kleidung auch guten Gewissens kaufen können, einen Teil, der in die Kleidung fließen muss. Davon werden u.a. Prüfstellen bezahlt, die regelmäßige Besuche bei den Produktionsstätten und Fabriken machen, um zu gewährleisten, dass die Standards auch eingehalten werden. Trotzdem ist Fair Fashion nicht immer teuer und auch Menschen mit kleinem Budget können sich etwas Faires leisten. Damit du dich nicht gleich komplett in Unkosten stürzt, empfehle ich dir, klein anzufangen:


Du brauchst neue Socken? Geht auch wunderbar in fair hier oder hierab ca. 5-10€.

Ein neues Unterhemd oder basic Unterwäsche? Schau mal hier oder hier vorbei, ab ca. 17€

Basic T-Shirts (wie z.B. hier oder hier) kosten häufig zwischen 20-35€ und reißen somit auch kein Riesenloch ins Budget.



Mein Outfit in diesem Post ist jedenfalls auch ziemlich preiswert und trotzdem slow. Die Strumpfhose von Swedish Stockings ist mit 19,95€ zwar etwas teurer als eine von H&M, aber dafür fair produziert, aus recycelten Materialien und hält schon seit über einem Jahr - die Qualität kann sich also sehen lassen, da ich früher gefühlt alle zwei Monate Laufmaschen hatte oder schon gleich nach dem Auspacken der Strumpfhose gedacht hab, dass sie absolut billig aussieht und ich eine andere kaufen wollte.
Das Oberteil ist ein Body von American Apparel, fair produziert in den USA und hat gerade mal 25,95€ gekostet. Noch nachhaltiger als AA sind aber z.B. Funktionschnitt oder Armed Angels, die sowohl faire Arbeitsbedingungen unterstützen, als auch umweltfreundliche Materialien wie Bio-Baumwolle, Tencel oder Lyocell verwenden.
Die secondhand Shorts hat mich glaub ich keine zehn Dollar gekostet und die Jutetasche gab's umsonst bei einem Einkauf bei Greenality. Wie ihr seht, geht es also ganz einfach.:)

3. Schau auf secondhand Plattformen nach fairer Mode

 Zwar gibt es hier noch keine Riesenauswahl, aber das Angebot steigt langsam. Und faire Labels gebraucht zu kaufen ist quasi das Sahnehäubchen an Nachhaltigkeit, oder? Ich schaue immer mal wieder bei Kleiderkreisel oder Mädchenflohmarkt, ob es auch faire Marken gibt. Dazu gebe ich in der Suchfunktion ein paar Labels ein, die ich gern mag, z.B. ArmedAngels, Peopletree, Bleed, Hessnatur, Lanius etc. Eine weitere Anlaufstelle: Auf der Facebook Seite des Fair Fashion Magazins Noveaux gibt es einen fairen Flohmarkt.

Ich hoffe, es ist auch was für dich dabei und ich wünsch dir viel Spaß beim Stöbern! Weiterhin natürlich auch viel Durchhaltevermögen und eine wunderbare Woche! :)

Alles Liebe,
eure Corinna

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11 Kommentare

  1. ein wunderbarer Beitrag meine liebe Corinna!
    solangsam kann ich mit Fair Fashion auch mehr anfangen ... ich fand den Gedank zwar schon immer ganz gut und sinnvoll, hatte aber immer doch das Gefühl, es gibt nichts passendes für mich.
    nach der letzten Kleiderschrank-Ausmist-Aktion möchte ich die aussortierten Teile nun second verkaufen (z.B. über einen Insta-Sale ... hast du damit Erfahrung?) und dann würde ich mir auch gerne die Basics in Fair Fashion Qualität holen. ich denke das ist für mich ein guter Kompromiss, denn bei Basics kann man nichts falsch machen :)

    hab eine tolle Wochenmitte,
    ❤ Tina
    http://liebewasist.com

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    1. Das find ich klasse liebe Tina! :) Einen Insta-Sale hab ich jetzt noch nie (mit-)gemacht, aber könnte Potenzial haben. Da musst du mal berichten, wenn du das machst! :) Ganz liebe Grüße, Corinna

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  2. Liebe Corinna,

    top! Vielen Dank für die Tipps, die sind auf jeden Fall hilfreich. Ich kenne auch viele Menschen, die mir immer wieder sagen sie könnten nicht fair einkaufen, weils einfach viel zu teuer ist. Aber grade bei den Basics ist es wirklich so, dass man da für kleines Geld schon Großes bewirken kann.

    Liebst,
    Ulrike

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    1. Ja das stimmt! Man muss es halt nur wollen und ein bisschen recherchieren :)

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  3. Dein Blog ist wunderschön! :)
    Ich folge dir nun :)
    Liebste Grüße
    Jasmin
    https://littlethingsbyjasmin.blogspot.de/

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    1. Oh vielen Dank! Ich schau auch sehr gern bei dir vorbei! :)

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  4. Lovely blog thanks for this blog, You are looking beautiful.

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  5. das Thema ist so wichtig und ich wünschte,
    mehr Blogger würden sich so viele Gedanken machen. Nicht über ihren Look,
    sondern woher ihre items sind.
    Fair Fashion ist so wichtig und es gibt tatsächlich immer mehr unglaublich schöne items.
    toll :D

    alles Liebe deine AMELY ROSE

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  6. Vielen Dank liebe Amely Rose. Ja ich find auch, dass es ein wichtiges Thema ist :)

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  7. ach, znd wan bist du den in Bali. wäre ha klasse wenn wir zur selben Zeit da wären? :) unser Flieger geht am 26

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