Zerum - faire Shirts, viele Streifen, viel Liebe.




Im heutigen Kapitel stelle ich euch ein weiteres nachhaltiges Label vor, das ich selbst erst vor Kurzem entdeckt habe und mich ganz begeistert hat: die Marke Zerum! Schon wieder eine österreichische Firma. Mir scheint, die Ösis machen einiges richtig - und sind den Deutschen womöglich gar einen Schritt voraus, was das Thema Nachhaltigkeit angeht?! Jedenfalls, Applaus Applaus für die wunderbare Kollektion an Shirts, Tank-Tops, Hemden, Pullis und Unterhosen aus schönen Materialien mit witzigen Prints.
Gefunden habe ich das Label auf der Messe Fair Handeln, die vor Kurzem in Stuttgart war - hat sich allein deswegen schon gelohnt. Neben den üblichen Verdächtigen an Weltläden und für meinen Geschmack etwas zu ökig anmutenden Filz- und Strickwaren an den Nachbarständen war ich von Zerum sofort positiv überrascht: Coole Jutebeutel mit Sprüchen wie "Augen zu und tanzen", Shirts und Hemden mit Flamingos, Papageien und Fahrrad Print und meiner persönlich ewigen Musterliebe: Streifen - i like!
Shirt: Zerum (bio + fair + made in EU), Shorts: second hand, Hemd: Knowledge Cotton Apparel (bio + fair)

Einer der Gründer, Sigi, war auch gleich am Stand und hat mir viel über das junge Modelabel erzählt: Es wird ausschließlich Bio-Baumwolle aus Europa, d.h. Griechenland und der Türkei verwendet. Die Stoffe werden in Österreich eigens designt und gefertigt und in Ungarn konfektioniert. Die Macher von Zerum legen besonderen Wert auf Fairness und Umweltfreundlichkeit -  Chapeau, für so viel Engagement von vier jungen Selbstständigen mit Mut zum Weltverbessern! Absolut unterstützenswert und es kann auch nach Deutschland geliefert werden, also schaut doch mal vorbei: http://www.zerum.at/



Neben meinem Streifen T-Shirt hab ich übrigens auch noch eine ziemlich coole Hipster-Unterhose mit Fuchs-Print für den Lieblingsmann mitgebracht. Bio-Unterwäsche wird meiner Meinung ja sowas von underrated - wie schon hier erläutert - und ist daher immer ein feines Geschenkt (ja, das ist ein kleiner Baumpfahl-Wink ;-)).

Alles Liebe,

Fashion Revolution Day - ein Rückblick

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Liebe Modeliebhaber, Trendsetter und Influencer, liebe Umdenker, Weltverbesserer und Menschrechtler, liebe Shoppingwütige und Kaufrauschjäger: Es ist Fashion Revolution Day!
Ich habe in diesem Post schon darüber geschrieben - aber heute, an diesem Sonntag, lasst uns das Blatt umdrehen und etwas Positives draus machen! Lasst uns den Gedenktag des Rana Plaza Unglücks zum Anlass nehmen, fair + nachhaltig produzierte Kleidung zu kaufen und die Fast Fashion Riesen links liegen zu lassen. Wir, das sind über 30 Frauen mit grünem Herz, sind gegen Vieles, aber vor allem sind wir FÜR: saubere und sichere Arbeitsbedingungen, faire Löhne, grüne Produktionen, humane Arbeitszeiten, für umweltschonende, zertifizierte Bio-Baumwoll-, Hanf-, Lyocell- oder Tencel-Materialien, für upgecycelte Secondhand und Vintage Stücke, für natürlich gefärbte Lieblingsteile ohne giftige Chemikalien, Fairtrade Bedingungen nicht nur beim Kaffee, sondern auch bei Kleidung, für bewussteren Konsum, und generell: für einen Umschwung in der Modeindustrie.

Unter den folgenden Links findet ihr jede Menge Fair Fashion Inspiration von großartigen Bloggern, die eine Revolution feiern möchten. Sei ein Teil davon und mach auch du dir Gedanken - wie wäre es mit deiner eigenen #wardroberevolution? Warum nicht einfach mal drei Monate auf Fast Fashion Produkte verzichten, H&M, Primark, Zara und Co den Rücken drehen und stattdessen Marken unterstützen, die sich bewusst für eine gerechtere, grünere Welt einsetzen? Probier es aus. Ich bin gespannt auf deine Geschichte.

Als extra Inspiration folgen jetzt einige meiner Favorite Looks von den 30 Bloggerinnen, die alle an ihrem persönlichen Slow Fashion Manifest arbeiten. Enjoy. :)










Hier findest du nochmal alle Gedanken zur Wardrobe Revolution zum Nachlesen:

1. Lary Tales: http://lary-tales.blogspot.co.at/2016/04/fairfashion-das-perfekte-basic-t-shirt.html
2. Schrift & Herz: https://schriftundherz.com/2016/04/07/outfit-wardroberevolution-shoebidu-mit-veja/
3. Myfairladies: http://www.myfairladies.net/2016/04/wardroberevolution/
4. stryletz: http://stryletz.com/outfit-wardroberevolution-minimalismus/
5. FashionFika: http://www.fashionfika.com/french-fair/
6. Kissen und Karma http://www.kissenundkarma.de/2016/04/thoughtful-clothing-mal-drei.html
7. grasgrün & himmelblau http://www.grasgruen-himmelblau.com/2016/04/10/funktionschnitt-bahatika/
8. Kunstkinder Mag: http://www.kunstkinder-mag.de/2016/04/slow-fashion-manifest-make-last.html
9. todayis http://todayis.de/wardrobe-revolution-second-hand-outfit/
10. Heylilahey: http://heylilahey.com/wardroberevolution-can-fair-fashionable/
11. Maridalor http://www.maridalor.com/2016/04/report-shades-of-grey.html
12. Made of Stil www.madeofstil.com/outfit-im-doppel-fair-fashion
13. sloris http://www.sloris.de/talkin-bout-a-revolution-outfit
14. stylemom http://style-mom.de/fair-trade-kleidung-whomademyclothes/
15. nicetohavemag http://www.nicetohavemag.de/slow-fashion-revolution-fair-outfit-lanius
16. feschesmascherl https://feschesmascherl.com/2016/04/22/wardroberevolution/
17. felitales https://felitales.com/2016/04/16/outfit-wardroberevolution-ein-echter-klassiker/
18. Jäckle & Hösle: http://jaeckleundhoesle.de/fair-fashion-meets-vintag/
19. Gretchens Fragen: http://www.gretchensfragen.com/2016/04/wardrobe-revolution-entscheidungen.html
20. My Greenstyle: http://my-greenstyle.com/wardroberevolution-fair-a-couture/
21. at/least http://atleastblog.com/152-wardrobe-revolution/
22. ekulele http://www.ekulele.de/fair-fashion-sporty-spring-wardroberevolution/
23. AnnaNikabu:http://annanikabu.com/ein-teil-viel-style-fair-fashion-wardroberevolution/
24. kim goes öko http://kimgoesoeko.squarespace.com/blog/2016/4/8/wardroberevolution-and-evolution-of-my-experiment
25. madame chrisi http://madame-chrisi.fashion/wardrobe-revolution-second-hand-love/
26. subvoyage http://subvoyage.de/fair-fashion-jeanskleid/
27. Justine kept calm and went vegan http://justinekeptcalmandwentvegan.com/2016/04/wardrobe-revolution-fair-fashion-outfit/
28. veggielove http://www.veggie-love.de/nachhaltiger-kleiderschrank
29. kleiderei https://kleiderei.com/posts/36-fashion-revolution-week
30. www.slowfashionblog.de


*ein besonderes Dankeschön an Anni Fashion Fika für diese Collage  ♡ 

Übrigens freue ich mich sehr, dass es seit heute einen wunderbaren neuen Fair Fashion Online Shop namens LOVECO gibt. Hier gibt es ausschließlich vegane, faire und ökologisch produzierte Mode. Und als kleinen Treat bekommst Du bis zum 02.05. 5€ Rabatt wenn Du beim Checkout den Code kissenundkarma eingibst! Trés bien. Denn dort bekommst Du eine Antwort auf die Frage:



Berlin Teil 2 - Essenstipp The Bowl


Berlin ist ja das vegane Schlaraffenland schlechthin. Zwar muss ich sagen, dass Stuttgart auch einige sehr schöne Locations zu bieten hat - dazu mache ich dann aber mal einen gesonderten Post - allerdings gibt es in Berlin ja wirklich an jeder Ecke vegane Alternativen. Und eine der allerbesten. da bin ich mir sicher, haben wir an unserem letzten Trip dorthin ausfindig gemacht. So gut, dass wir gleich 3 Mal dort waren. Let me introduce: The Bowl.
Gut gelegen in der Nähe der Haltestelle Warschauer Straße, direkt über dem Supermarkt Veganz und gegenüber dem (veganen) Schuhgeschäft Avesu, findet man das Goldstück mit einem super einfachen und super genialen Konzept: Clean Eating in Form von prall gefüllten, abwechslungsreichen Schüsseln mit gesunden Zutaten. Bio, vegan und dafür top Preis-Leistung. Selbst nach dem dritten Besuch wollten wir immer noch mehr davon! 



Das Essen

Keine riesige Auswahl, aber eben genug um alle Geschmäcker glücklich zu machen. Selbst mein Lieblingsmann, der eher ein schwieriger veganer Esser ist, wie ich es mal vorsichtig ausdrücke (mit "nur Gemüse" wird er nicht froh), war jedes Mal begeistert. Die Bowls bestehen alle aus mehreren bunten Komponenten, wie z.B. Salat mit Sprossen, Kernen, Nüssen, Quinoa oder Reis, Bohnen, Süßkartoffeln, Avocado, Rohkostkomponente und superleckerem Dip. Mit einer Bowl ist man gut bedient, denn die Portionsgröße ist so ordentlich, dass wir es bis zum Nachtisch haben leider nie geschafft haben. Alles in allem hat man das Gefühl, sich und seinem Körper etwas richtig Gutes zu tun: alle Gerichte sind ohne Zucker oder gar Geschmacksverstärker, sondern einfach pflanzenbasierte Gaumenfreuden auf höchstem Niveau. Durch die 6-7 verschiedenen Komponenten pro Bowl deckt man aus jedem Bereich etwas ab und man überfrisst sich auch nicht an einer Geschmacksrichtung.
Es gibt übrigens auch sehr lecker klingende Frühstücksoptionen und Supersmoothies.


Das Lokal

Wunderschön. Trifft einfach genau meinen Geschmack: die Einrichtung ist eine gute Mischung aus schlicht und doch stylisch, frische Wiesenblumen auf dem Tisch, Holzboden, Beton und gemusterte Fliesen. Der Service war dazu an allen Tagen freundlich, kompetent und trotz hoher Besucherzahlen recht schnell.



Das Konzept

Perfekt - wieso gibt es nicht noch mehr solcher Läden? Hochwertige Restaurants mit frischem Obst und Gemüse, abwechslungsreich, vegan und auch noch bio-zertifiziert! Dafür finde ich die 10,90-13,90€ pro Bowl absolut gerechtfertigt, denn danach ist man pappsatt und rundum glücklich. Die Getränke dazu waren übrigens auch sehr lecker - besonders die pinke Limonade (natürlich zuckerfrei) kann ich empfehlen.
Abschließend kann ich nur sagen, dass es ein absoluter Genuss war, der sich auch noch gut angefühlt hat - und ich jedem Berlinreisenden oder -Bewohner wärmstens ans Herz legen kann, diese Glücks-Bowls auch mal auszuprobieren.

Adresse: The Bowl, Warschauer Straße 33, 10243 Berlin

PS. Es können übrigens keine Reservierungen gemacht werden. Das ist für Planungsliebhaber vielleicht etwas ungünstig, aber Spontane wie uns durchaus von Vorteil. Und die 20 Minuten Wartezeit am Abend nimmt dann gern mal in Kauf - glaubt mir! :)

Alles Liebe und guten Hunger!


Die Streifenbluse


Ich muss ja zugeben, ich bin so eine kleine Frostbeule. Wenn im Frühling die ersten Sonnenstrahlen zaghaft vorkommen, freue ich mich wie ein Schnitzel, aber morgens früh auf dem Weg zur Arbeit, weiß ich genau, dass der sonnige Schein trügt. Ganz besonders im April. Aber dies sollte der hoffentlich letzte "kühlere" Outfitpost für diese Jahreszeit sein.


Eigentlich wird alles unter 15°C und mit leichtem Wind von mir als „brrr“ beurteilt, weshalb ich den Übergangsmantel einfach noch nicht einmotten konnte. Aber nächsten Monat ganz sicher. Für ein halbes Jahr mindestens! Bis dahin allerdings habe ich die Notfall-Mütze und den warmen Schal für abends noch parat und kuschel mich dann wohlig in den weichen Flausch, während ich die unerschrockenen Jugendlichen in coolen bauchfreien T-Shirts begutachte.

Die Streifenbluse ist übrigens eine Neuanschaffung vom Hamburger Städtetrip, bei dem meine Mädels und ich sonntags noch über einen kleinen Flohmarkt bummelten. Streifen und Schluppe, für 2€? Sold! Eines Tages schaffe ich es vielleicht auch, mein Vorhaben des Engernähens umzusetzen. Wenn ich mein Projekt Ärmel an die Bluse nähen vom Nähkurs geschafft habe. Ihr versteht.



Cardigan: Vintage, Bluse: Vintage, Mütze: Nudie (fair + vegan + upcycled aus Denim), Leggings: Armed Angels (fair + bio)

Für unseren anstehenden Kanada Urlaub bin ich kleidertechnisch übrigens noch vollends unentschlossen und wünschte mir schon fast, dass ich eine Capsule Wardrobe greifbar hätte, damit ich nicht groß über die Zusammenstellung von verschiedenen Zwiebellooks nachdenken muss. Packen ist nämlich die wahrscheinlich am meisten von mir verhasste Urlaubs-Aufgabe, vor der ich mich immer ewig drücke. Direkt gefolgt von solchen Administrationsspäßen wie Mietwagen buchen. Aber dieses Kapitel lass ich für heute noch geschlossen und erzähle ich euch dann lieber ein ander Mal. :)

Alles Liebe,

Thoughtful Clothing mal drei


Liebe Fashion Victims und Modeliebhaber, es ist April! Die Magnolienbäume und Löwenzähne in meiner Nachbarschaft blühen feierlich, die Sonne scheint endlich wunderbar verheißungsvoll und mein Herz ruft: Früüüühling! :)
Gleichzeitig ist der April, wie ihr vielleicht schon wisst, Fashion Revolution Monat. Wie schon angekündigt, haben sich einige fabelhafte Bloggerinnen und ich zusammen getan, um faire Mode zu zelebrieren und ein Umdenken anzuregen. Es geht darum, Slow Fashion zu fördern und feiern, weiter zu verbreiten und bekannter zu machen. Denn wenn eine Veränderung im Konsum von Vielen anfängt, kann man auch die Textilindustrie revolutionieren, ähnlich wie es auch in der Lebensmittelbranche einen Umschwung gibt: hin zu mehr bio, regionalen und vegetarischen/veganen Produkten. Langfristig gesehen natürlich. Denn eigentlich ist es wie mit allem im Leben: JEDE Kaufentscheidung hat eine Konsequenz. Lasst uns diese möglichst grün und positiv machen! Ich glaube jedenfalls daran, dass jeder einen Unterschied macht.


So, genug der großen Worten, jetzt geht es an die Outfits. :) Meine Kleiderschrankgeschichte handelt von einem leichten Kleid der Marke Braintree, welches eins meiner großen Favoriten ist. Und ganz schön vielseitig kombinierbar. Ihr wisst schon - make it last. Braintree produziert "Thoughtful Clothing" und ist eine australische Marke, die mittlerweile auch in London sitzt und bekannt ist für ihre nachhaltigen Materialien wie Bambus, Hanf oder Soja. Sie produzieren unter Fair Trade Bedingungen, achten auf faire Lieferbedingungen und schaffen es dennoch, finanzierbare Mode zu produzieren. Toll finde ich dabei, dass es viele klassische Schnitte gibt, die zeitlos und trotzdem chic sind. Denn das Ziel ist ja, nicht jeden Monat Neues anzuschaffen, sondern Lieblingsteile in hoher Qualität zu hegen und zu pflegen, mit denen man ganz lange glücklich ist. Deswegen empfiehlt Braintree auch unter dem Motto Wear me, Love me, Mend me, pass me one, dass man seine Kleidung möglichst lange schätzen soll: den Waschzyklus reduzieren, wenn möglich, bei niedrigen Temperaturen zu waschen, um die Fasern lange zu erhalten, Kleider bei Nichtmehrgefallen umzunähen oder als Taschen upzucyceln oder dann als letzte gute Tat, weiterzureichen, um einen möglichst langen Lebenszyklus des Stoffs zu gewährleisten. Das find ich eine gute Sache.
Mein Bio-Baumwoll-Kleid in Jeans-Leinen-Optik stelle ich euch heute also in drei Outfit-Varianten vor. Und im Sommer kommen dann noch einige mehr dazu. ;-)

Variante 1: Mit erkleiderkreiselter, veganer Jacke, vintage Schuhen und Handtasche. Sonnenbrille vom Flohmarkt in London.





Variante 2: Mit Cropped Pullover (Flohmarkt) und Hut (geliehen - hallo Malena, vielen Dank! :)), schwarzer Strumpfhose (Swedish Stockings, fair + recycelt + vegan) und alten Vans (schöne faire Alternative: von Veja).




Variante 3: Mit grauem Cardigan (alt), schwarzer Strumpfhose + schwarze High Tops Sehr zu empfehlen statt Chucks: Ethletics.



So, ihr Lieben, das sind meine drei Slow Fashion Outfits. Habt ihr auch einen Kleiderschrank-Favoriten, der oft und vielseitig eingesetzt wird? Und welche Komination gefällt euch so am besten? Übrigens, die Ringe und Ohrringe von Outfit 1 habe ich im Berliner Mauerpark auf dem Künstlermarkt gekauft. Support your locals und so. Bin ganz verliebt in diese filigrane Handarbeit.


Morgen ist dann die liebe Kim mit ihrer Kleiderschrankgeschichte dran. Die anderen Blogger der #wardroberevolution sind auch unten verlinkt, also klickt euch fleißig rein für jede Menge faire + frühlingshafte Inspirationen! ♡


Alles Liebe, 
eure Corinna


01.04. Anna und Esther vom Kunstkinder Mag | 02.04. Larissa von Larytales | 03.04. Anna von Annanikabu | 04.04. Anni von Fashion Fika | 05.04. Vreni von Jäckle & Hösle | 06.04. Mirjam von My Green Style | 07.04. Julia von Schrift und Herz | 08.04. Mari von maridalor | 09.04. Justine von Justine kept calm and went vegan | 10.04. Corinna von Kissen und Karma | 11.04. Kim von Kim goes Öko | 12.04. Marisa von My fair Ladies | 13.04. Bina von Stryletz | 14.04. Julia und Anna von subvoyage | 15.04. Frauke von Ekulele | 16.04. Feli von Felitales | 17.04. Amina von Grasgrün & Himmelblau | 18.04. Franziska von Veggie Love | 19.04. Sabrina von Today is… | 20.04. Barbara von Gretchens Fragen | 21.04. Chrisi von Madame Chrisi | 22.04. Mia von Heylilahey | 23.04. Julia und Agnes Pauline vom Nice to have Mag | und am 24.04. Lisa von at/least.

Berlin Teil 1 - Ein Hotel der besonderen Art


Das mit dem Tourismus ist ja so eine Sache. Jeder liebt ja das Reisen - neue Orte entdecken, interessante Menschen treffen, Cafés und Restaurants ausprobieren oder einfach nur Sightseeing. Da das Reisen aber auch einen großen negativen Einfluss auf die Umwelt haben kann, haben wir uns für unser langes Oster-Wochenende in Berlin eine ganz besondere Unterlunft herausgesucht: das Essentis Bio Hotel.*


Etwas außerhalb von Berlin gelegen, bietet es gerade die richtige Mischung aus Entspannung in der Natur (direkt an der Spree! Win!) und Großstadt-Flair (in 30 Minuten mit der S-Bahn mitten in der Metropole. Nice.). Was mir aber besonders gut gefallen hat: die entspannte Atmosphäre und Achtsamkeit, die man im ganzen Hotel spürt. Obwohl es 60 Zimmer hat, fühlt es sich familiär an. Das Restaurant ist von einem riesigen Wintergarten umgeben, so dass man auch bei kühlen Temperaturen noch das Gefühl haben kann, draußen zu sitzen. Das Beste aber: das Essen! Wahnsinn!



Das Amaranth ist das hoteleigene Bio-Restaurant und bietet komplett vegane Köstlichkeiten. Morgens gibt es für die, die es wünschen, auch vegetarische Alternativen, so dass mein Held sich über Bio-Eier und Käse gefreut hat, während ich mich kaum entscheiden konnte zwischen all den veganen Leckerein. Von Obst-Salat und frischem Green Smoothie über Aufstriche süß und herzhaft, Bircher Müsli, Soja-Joghurt, Körner, Dinkel, Brote und frische Brötchen (vieles auch glutenfrei) bis hin zu 3 verschiedenen Säften, diversen Teesorten, Kaffee und frischem Ingwer Tee. Man hat so richtig das Gefühl, seinem Körper hier was Gutes zu tun. Und für 15€ das Frühstück inklusive Getränke und alles in Bio-Qualität kann man wirklich nichts sagen, oder?


Tagsüber haben wir das Restaurant auch ausprobiert und können die Burger sowie auch die Vorspeisen wärmstens empfehlen. Es kochen übrigens 5 internationale Köche in der Küche des Amaranths und im ganzen Hotel, auch zum Essen, gibt es energetisiertes Grandel Wasser.


  
Die Zimmer

Groß und hell, simpel und puristisch. Die Zimmer kommen ohne viel Schnickschnack aus, aber haben alles, was man braucht. Einige sind mit Balkon ausgestattet und wir hatten das Glück, ein Zimmer mit sehr hohen Decken und einem riesigen Fenster direkt zur Spree hin zu haben.


  



Was ich auch sehr schön fand, war, dass wir eine Karaffe mit dem oben erwähnten energetisierten Wasser kostenlos auf dem Zimmer hatten und diese immer wieder austauschen konnten - im Flur stand ein Tischchen mit Tee, Wasserkocher und immer neuen Karaffen. Da ich trinke wie ein kleiner Wasserbüffel, hab ich das echt ein bisschen gefeiert.

Das Hotel

Was es sonst noch gab? Eine hübsche kleine Sauna, die wir übrigens ganz für uns alleine hatten. :-) Und einen riesigen Yoga-Raum im oberen Stockwerk, in dem sogar regelmäßig kostenfreie Kurse für Hotelgäste angeboten werden. What! Das hatte ich auch noch nie. Hier kann man sich über das Kursprogramm informieren. Am Wochenende finden auch öfter ganztägige Workshops, auch von bekannten Yogilehrern aus der ganzen Welt, Konzerte, Vorträge über Ernährung etc. statt und es lohnt sich, sich vorher zu informieren!



Ganz besonders freu ich mich übrigens auf den Sommer, wenn der Garten vor dem Essentis richtig ergrünt. Es gibt nämlich auch einen Kräuter- und Gemüsegarten, in dem fleißig gepflanzt wird und der Ertrag in der Küche verwendet wird. Das finde ich wirklich großartig. Oh, und noch ein weiterer Sommer-Bonus: Das Hotel hat gleich drei Bootsstege und bei gutem Wetter kann man von dort aus sogar ins Wasser gehen, da die Spree an der Stelle noch sehr sauber ist und Badequalität hat. Also, ich komme ganz sicher wieder! ♡ 

 


 

Ich bin hin und weg von so viel Liebe zum Detail und dem Bemühen, sich immer weiter zu verbessern. Es gibt eigene Sonnenkollektoren zur Energiegewinnung auf dem Dach, nachhaltige Seife und Duschgel auf den Bädern (und zwar in Seifenspendern, nicht diesen kleinen Plastikfläschchen, die Millionen Müllberge verursachen), ein veganes Restaurant, das auch noch bio-zertifiziert ist und ein allgemein vorherrschendes Gefühl von Liebe und Achtung der Natur. Ein sehr ganzheitliches Konzept, wie ich finde, und die Zimmerpreise gehen ab 120€ für ein DZ los.

Was haltet ihr von nachhaltigen Hotels wie dem Essentis? Habt ihr auch schon mal über die Auswirkungen von Tourismus, und wie man dem entgegenwirken kann, nachgedacht?
Übrigens folgt in einem zweiten Post noch ein Interview mit dem Manager und Inhaber des Essentis. :)

Alles Liebe,


*Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Essentis entstanden. Der Artikel reflektiert meine persönliche Meinung.
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