Schmuck mit Geschichte


Heute gibt's ein bisschen Schmuck mit Geschichte. Das Armband von der Marke Article 22 ist aus der sogenannten "Peacebomb-Kollektion" und wurde auf Laos handgefertigt.

Armband: Article 22 von Greenality

Die Geschichte dahinter finde ich wirklich schön: Während des Vietnam-Krieges wurden unvorstellbare 2 Millionen Tonnen an Bomben und Munition über Laos abgeworfen, womit das Land zu einem der am schlimmsten betroffenenen Länder der Welt wurde. Um die Kriegsfolgen so gut wie möglich zu revidieren und dem Ganzen etwas Gutes und Sinnvolles anzuhaften, wird jetzt Schmuck aus den Überresten gemacht. Article 22 arbeitet u.a. mit 12 Handwerksfamilien im ländlichen Laos zusammen, die schon 1970 damit begonnen haben, Bomben in Löffel zu verwandeln. Und nun machen sie also auch Schmuckstücke aus den Materialien der Fliegerbomben. Schon mit dem Kauf eines Schmuckstücks hast Du die Chance dazu beizutragen, dass 3qm bombenverseuchtes Land in Laos gereinigt werden kann. Daher von mir ein großes Daumen hoch für dieses minimalistische Schmuckstück mit dem guten Zweck dahinter.

Übrigens gibt es auch ein schönes Video dazu, für den, der Interesse hat. :)



Das zweite Schmuckstück ist auch eins meiner Lieblinge und auch fair + nachhaltig hergestellt.
Der Anhänger ist aus FSC zertifiziertem Bambus und das Siegel garantiert, dass das eingesetzte Holz in der gesamten Lieferkette, von der Bepflanzung bis zum fertigen Anhänger, den strengen Regeln des Forest Stewardship Council entspricht. Außerdem wird er in den Niederlanden designt und von Hand gefertigt. Yay für fairen Schmuck!

Diamond Kette: All Things We Like über Avocado Store

Habt ihr vielleicht auch noch eine Labelempfehlung für mich? Es gibt sicher noch viel mehr tolle Marken, die für ihren Schmuck Dinge upcyceln und faire Arbeit garantieren. Ich bin gespannt!

Alles Liebe, 
 


Secondhand geht immer


Seit letztem Jahr etwa habe ich mich mehr und mehr mit dem Thema Slow Fashion auseinander gesetzt und viele neue Marken kennen und lieben gelernt. Marken, die auf Dinge wie fairen Lohn und zertifizierte Bio-Baumwolle achten; die Kleidung eine Geschichte geben und die die Menschen, die sie produzieren, schätzen. Und das ist ein gutes Gefühl!


Natürlich ist Fair Fashion aber auch ein bisschen teurer als konventionell produziertes, daher shoppe ich auch gerne secondhand. Ich bewundere zwar auch die Blogger, die sich eine Capsule Wardrobe anschaffen, also mit wenigeren, einfach kombinierbaren Teilen pro Saison bewusst nichts "Unnötiges" kaufen, aber bin selbst noch nicht so weit, da ich die Abwechslung einfach zu gerne mag. Und so richtig für einen einzigen Stil entscheiden kann ich mich auch nicht. Aber so klappt es ja auch ganz gut :) Die Shorts habe ich schon vor Jahren bei Goodwill gekauft und sie erweist mir immernoch treue Dienste. Ebenso die Bluse. Ein paar Klassiker habe ich also doch auch zu bieten.^^




Bluse: Vergleichbar hier von Jan'n'June oder Lanius (fair + Bio-Baumwolle)
Ringel-Longsleeve: Armed Angels (fair + Bio)
Hose: Vintage (uralt von Levis)
Tasche: Greenality (fair + Bio)
Schuhe: ähnliche hier von Will's London (fair+vegan)



Alles Liebe und einen schönen Abend für euch!
eure Corinna

Yogi up your life!

Machst du eigentlich Yoga? Noch nicht?
Ich hab da einen super Tipp, falls du es mal ausprobieren willst. Meine absolute Lieblings-Yoga Lehrerin hat nämlich einen fantastischen Youtube Kanal, den man sich -natürlich kostenlos- abonnieren kann, um einfach mal reinzuschnuppern.


Natürlich ist es optimal, wenn man schon mal ein Yogastudio von innen gesehen hat und dementsprechend ein paar Posen kennt bzw. weiß, wie man sie richtig ausführt. Meiner Meinung nach erklärt Adriene aber alles total gut, mit viel Witz und Lockerheit, und erinnert einen immer  wieder, worauf man achten sollte. Wenn also draußen wieder graues Eisekalt-Wind-Regenmatsch-Dunkel-Wetter ist, habe ich gar kein schlechtes Gewissen, dem Fitnessstudio fernzubleiben, unser Wohnzimmer zum Yoga Raum umzufunktionieren und loszulegen. Und ganz ehrlich - Yoga. tut. so. gut.

https://www.youtube.com/user/yogawithadriene

Besonders kann ich die 30 Days of Yoga Serie empfehlen - jeden Tag ein kleines Video, mal 15, mal 30 Minuten und man lernt immer ein bisschen was dazu. Adriene ist dazu noch ein unfassbar liebenswerter Mensch. Ohne Quatsch, ich finde sie SO sympathisch, dass es sich allein wegen ihr lohnt, auf den Channel zu klicken. Trust me.

https://www.youtube.com/user/yogawithadriene

Und dann ist da natürlich noch das Thema Fair Fashion: Geht auch für den Sport! Seit Kurzem kenne ich das Yoga Label Mandala, das nicht nur megaschöne, sondern auch absolut nachhaltige Yoga-Klamotten produziert. Ein Traum, sag ich euch.


Yoga Leggings: Mandala; Tank Top: Thokk Thokk (fair+sozial+bio)

Laut Website stammen alle Modelle aus der MANDALA Kollektion aus ethisch fairer Produktion. Diese fancy Leggins besteht z.B. aus 90% recyceltem Polyester und 10% Elasthan, während viele andere Modelle auch aus Bio-Baumwolle oder nachhaltigem Tencel bestehen.
Ich habe mir gleich zwei Leggings zum Ausprobieren bestellt und finde sie beide super hochwertig und bequem. Die zweite kommt dann in einem weiteren Post. :-)

 Und jetzt los mit euch auf die Yoga Matte!

Allerliebst,

ringel ringel rose


Hallo ihr Lieben! Naaa, seid ihr alle schon bereit für Valentinstag? Also der Lieblingsmann und ich feiern das ja nur im Kleinen, ohne materielle Geschenke, aber dafür mit viel Zeit für einander und einem kleinen Musical Besuch. Ich freu mich! :)
Das Outfit auf den Bildern ist übrigens von letztem Wochendende und ein ganz gutes Beispiel für den Klamotten Mix, der zurzeit so bei mir herrscht: Ein bisschen Second Hand (der Cardigan und die Tasche), ein bisschen Fair Fashion (das Longsleeve, Armed Angels) und ein bisschen Altbestand (der Rest). Alles in allem aber gut kombinierbar.


Bald kann ich noch eine weitere nachhaltige Kleidungsmöglichkeit mit auf meine Liste setzen, denn zu Weihnachten hab ich vom Lieblingsmann einen Nähkurs geschenkt bekommen! Juhu! Das heißt ich werde meine schon einstaubende Singer-Maschine endlich zu betätigen lernen und hoffentlich schon bald eigens kreierte Sachen präsentieren können. Dann lernt man die Arbeit hinter so einem Kleidungsstück gleich noch viel mehr zu schätzen. Ich bin gespannt und freu mich. Und hoffe, dass ich mich nicht allzu dumm anstelle... :)



Meine bisherigen Nähversuche habe sich auf Nähte wieder zusammenschustern, Knöpfe annähen und ein mehr oder weniger gelungenes Karnevalskostüm beschränkt. Mein nächstes Ziel wäre aber man ein Kleid oder ein hübsches T-Shirt zu schaffen - ich halte euch dann hier auf dem Laufenden, ob ich Erfolg damit habe. Am Montag geht's looos! :)

Allerliebst,

Natur zu Hause. Das Stein-Fußmatten DIY

Also mein 2. liebstes Material (neben Holz) ist eindeutig Stein. Besonders kleine graue Natursteine, vom Wasser weich geschliffen, und alle irgendwie auf ihre Art ein bisschen anders.


Zugegeben war die Idee dieser wunderschönen Naturstein-Matte nicht meine eigene, aber ich hatte schon einige ähnliche Versionen davon auf Pinterest gesehen und für ganz toll befunden. Nun hab ich es endlich geschafft, zusammen mit dem Lieblingsmann, meine eigene zu basteln! Und dabei war es so easy: Die größte Hürde war eigentlich schon das endlich-mal-in-den-Baumarkt-fahren und Materialien kaufen. Die Steine hatte ich schon vor Langem zusammengesucht, liebevoll zusammengeklaubt bei unserem letzten Badeurlaub am See. (Aber Vorsicht: Steinesammeln ist nicht überall erlaubt. Es gibt sie aber natürlich auch zu kaufen, dann halt mit etwas weniger Erinnerungen behaftet). Dazu brauchte man noch:

  • eine einfache Fußmatte
  • Silikonkleber
  • Einweghandschuhe (sehr nützlich)
Der Lieblingsmann beim Löcher in die Matte stechen

Und los ging das Puzzle! 
Tatsächlich braucht man überraschend viele Steine, um so eine kleine Matte zu füllen, also haben wir unsere in der Hälfte durchgeschnitten und mit ein paar Löchern versehen, damit etwaiges Wasser abfließen kann und sie nicht anfängt zu müffeln. Dann einfach den Silikonkleber in großzügigen Punkten auf die Matte auftragen, Steine andrücken und mindestens einen Tag trocknen lassen. Fertig ist das Kunststück! Dabei sollte man noch aufpassen, dass man etwas Zeitung oder Altpapier parat hat, denn die Silikonpistole sondert immer weiter Klebstoff ab, auch wenn man gerade überhaupt keinen braucht. Dadurch haben wir einige Steine ein bisschen eingesaut und die haben jetzt halt einen kleinen Wet-Look. Naja.





Im Sommer fühlt sich die Matte übrigens besonders schön an, weil die Steine wunderbar kalt an den Fußsohlen sind. Und ansonsten ist einfach wie eine schöne kleine Fußreflexzonenmassage, wenn ich beim Zähneputzen über meine Steinmatte tretel. Hach, schön!


Habt ihr auch schon ähnliche DIY-Projekte zuhause umgesetzt? Ich freue mich immer über neue Inspirationen!

Alles Liebe,

 eure Corinna


Neue Haare. Oder: Das Leben ist kein Wunschkonzert.

3.5 Stunden beim Friseur. Und immernoch nicht vollends happy. Ahhhh, kennt das noch jemand?


Samstag Morgen, 8 Uhr. Natürlich gab es später keinen Termin mehr, also quäle ich mich auch trotz Wochenendschlafmodus um 7:15 Uhr aus dem Bett und baue dann langsam aber sicher die Vorfreude auf. Endlich die kaputten Spitzen ab! Der fade ausgewaschene Blond-Ton wird erneuert. Meine Haare sollen ganz neu erstrahlen: ich wünsche mir Balayage!


Dass die Dame am Telefon diese Technik gar nicht erst kannte, hat mich nicht weiter entmutigt. Schließlich war ich mit mindestens 20 Pinterest Bildern bestens ausgerüstet und erklärte der netten Friseurin meinen Wunsch, wie ich finde, sehr verständlich und ausführlich. Allerdings folgt, nachdem sie langwierig Strähne für Strähne Ansatzfarbe und zwischendrin hellere Strähnchen aufträgt, diese nach 2 Stunden auswäscht und föhnt, die Ernüchterung. Ich sehe aus wie ein Streifenhörnchen. Aus dem hellbraunen Ansatz lugen gleichmäßige hellblonde Strähnchen hervor und mokieren sich über meine Pinterest Bilder. Nach kurzer Beratung gehen wir also nochmal mit etwas dunkler Farbe über den Oberkopf - es soll ja schließlich ganz natürlich aussehen, wie von der Sonne geküsst und dem Meer sanft ausgeblichen - nicht wie frisch vom Friseur.
Es wirkt also weiter ein, während mein Magen grummelt und nach ausgiebigem Frühstück verlangt, die Farbe wird ausgewaschen, wieder gekämmt und wieder geföhnt (welch Tortur!) und ich schaue in den Spiegel und finde- fleckig. Nach 3.5 Stunden in diesem Stuhl weise ich zwar noch halbherzig auf die zwei Flecken hin, willige aber ein, das Ergebnis nochmal Zuhause in Ruhe nach ein paar Mal waschen zu begutachten. Hach ja, irgendwie bin ich nie so ganz glücklich nach einem Friseurbesuch...


Zuhause nach einem ausgiebigen Frühstück wechsle ich dann von Seiten- auf Mittelscheitel, beäuge mich kritisch in jedem verfügbaren Spiegel, Handy oder Fensterglas und füge mich dann meinem Schicksal. Manchmal, je nach Lichteinfall gefällt es mir jetzt ja doch ganz gut. Mit dem Mittelscheitel komme ich mir ein bisschen vor wie aus den 70ern, aber immerhin sieht man so keine Flecken. Und natürlich zeige ich euch nur die allerbesten Fotos, wo es mir dann am Ende doch ganz gut gefällt. :) Aber lasst euch nicht täuschen - so ein Foto, im richtigen Winkel und Licht und Sättigungsgrad und alles ist dann doch noch oft genug weit von der Realität entfernt....


Ich hoffe ihr hattet einen entspannt(er)en Samstag und seid glücklich bei einem zuverlässigen Stammfriseur eurer Wahl. Im Übrigen habe ich gleich am Anfang schon wieder die Diskussion zu der "unbedingt benötigen richtigen Pflege" abgewehrt und trotzdem wieder zur hören bekommen "es gibt aber auch gute Silikone, nicht alle sind schlecht". Ähm naja. Selbst wenn ich dem Glauben schenken sollte, dass es dem Haar bedingt helfen könnte, ist es für die Umwelt allemal schlecht, da immer schwer biologisch abbaubar. Aber das wäre eine andere Diskussion. :)
Kennt sonst noch wer diese Leier? ;-)

Allerliebst,

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