Eco interior Design: Neues von Sinfinis und Finni

Draußen ist es eisekalt, man sieht beim Spazierengehen den Atem aufsteigen und neben einer heißen Tasse Kakao wünsche ich mir mittlerweile eigentlich schon so sehr den Frühling herbei. Ich will endlich meine Terrasse bepflanzen, die alte rostige Sitzbank weiß streichen, draußen picknicken und drinnen frühlingshaft dekorieren! Na gut, der letzte Teil ist zumindest schon mal vorsichtig angestoßen. Ist ja schließlich schon Mitte Februar.
Diese wunderschöne Couchdecke ist vor Kurzem bei uns eingezogen und ich bin super happy mit dem schönen, fair produzierten Stück aus recycelter Baumwolle. Schon als ich im September zum ersten Mal mit dem nachhaltigen Online Shop Sinfinis* zusammengearbeitet habe, ist mir die Marke Finarte ins Auge gesprungen und ich hab mich gleich in diesen wunderschönen Teppich-Print verliebt, der von Hand per Siebdruck-Verfahren angebracht wird. Jetzt gibt es diesen Teppich auch als Decke und ich kam nicht umhin, sie mir gleich zu bestellen. :) 
Das Modell nennt sich Aitta und wird aus recycelter, ungefärbter Baumwolle hergestellt, die dann in Indien von Hand bedruckt wird. Das Material ist eher fest und robust, was ich super finde, weil ich mich jetzt schon darauf freue, sie bald als Picknickdecke umzufunktionieren. :D Bis dahin erfreut sich aber auch Finni aus vollem Herzen daran:


Sehr richtig, Finni. Falls ihr es noch nicht über Instagram und meine 5789 Stories über sie mitbekommen habt: wir haben seit Kurzem eine neue, zauberhafte Mitbewohnerin namens Finni! Die Samtpfote kommt aus dem Tierheim, ist etwa 3 Jahre alt und ein richtiger Schmusetiger, der jedes unserer Zimmer mit seinem Dasein verschönert. Ich bin ja durch und durch Katzenmensch (wobei ich alle Tiere liebe) und bin überglücklich, dass ich endlich unseren Vermieter und auch meinen Mann überzeugen konnte. Wobei letzterer mittlerweile genauso angetan ist von Finni und abends regelmäßig mit ihr zusammen auf der Couch einschläft. So ein wohliges Schnurren wirkt aber auch einfach beruhigend. Und sie macht sich wirklich super - wir müssen ihr nur noch das nächtliche Miauen abgewöhnen, das sie seit ein paar Tagen vor der geschlossenen Schlafzimmertüre angefangen hat. Ansonsten ist sie schon richtig zutraulich, begrüßt uns fröhlich gurrend, rollt sich auf dem Stuhl neben mir oder auch gern direkt auf mir zusammen und jagt ihrer kleinen Spielzeug-Angel mit dem Seilchen hinterher, als gäbe es kein Morgen mehr. Gern hätten wir uns übrigens gleich zwei Katzen mitgenommen, damit sie einen pelzigen Spielgefährten hat, aber Finni ist eher der Typ Prinzessin. Sie verträgt sich nicht mit anderen Katzen und möchte ihren Platz auf der Couch lieber für sich alleine haben.




Die neue Decke findet sie übrigens fabelhaft. Überraschend.


Wir kommen aber auch ganz gut zu zweit damit klar: Finni drauf, ich drunter, und dadurch, dass es ein fester, grober Stoff ist, kommen ihre Krallen beim wohligen Treteln auch nicht so leicht durch wie bei dem plüschigen Ding, das wir schon seit Jahren haben. Und ich muss sagen, dass ich den Preis von 38€ für eine fair produzierte Decke aus recyceltem Material überaus gut finde. Schon öfter hab ich mit dem Gedanken gespielt, eine schöne Couchdecke aus fairem Handel zu kaufen, aber die kosten schnell über 100€ und viele sind mit Wolle, was ich nicht unbedingt möchte. Da kann man also hier nix sagen oder? :) 
Ein Hoch jedenfalls auf einen meiner liebsten nachhaltigen Onlineshops Sinfinis, den ich übrigens auch schon mal im Herbst in diesem Interior Post vorgestellt habe. Momentan gibt es dort schon wieder ganz viele wunderschöne faire Produkte, die Lust Frühling machen. Besonders diese Kategorie hat es mir angetan. Wenn man dann auch noch bedenkt, dass man sich den Samstagsstress in der Innenstadt sparen kann, der mich schon letzte Woche fast in den Wahnsinn getrieben hat, bleibe ich doch einfach mit Finni auf der Couch und browse noch ein bisschen.




Neben fair gehandelten Produkten aus den Bereichen Leben & Wohnen gibt es bei Sinfinis übrigens auch Pflegeprodukte, Schmuck und Fair Fashion Stücken für Frauen, Männer und Babies. Alles dabei also. Eure Lieferung ist ab 55€ versandkostenfrei und die Retouren sind auch kostenlos. Wenn ihr nun Lust bekommen habt, darf ich euch noch einen Rabattcode anbieten, mit dem ihr 15% auf das ganze Sortiment spart. Bei der Bestellung einfach den Code FairliebtMitKissenundKarma als Gutschein eingeben und darauf achten, dass das blaue Feld mit dem Häkchen angeklickt wird, damit der Rabatt abgezogen wird. Ich wünsch euch viel Spaß beim Stöbern! :)


Alles Liebe,
eure Corinna


*in freundlicher Kooperation mit Sinfinis! Vielen Dank für die Zusammenarbeit.
**vielen Dank auch an Finni, die sich wunderbar als Modell geschlagen hat und nun neben unseren Zuhause auch noch diesen Blog verschönert.

Meet Zündstoff: ein Fair Fashion Online Shop


Generell vermeide ich es, samstags in die Innenstadt zu fahren. Und das aus gutem Grund: man muss sich dann nämlich durch die kaufwütigen Menschenmassen kämpfen, die sich mal mehr, mal weniger zielstrebig durch die Fußgängerzone oder Einkaufszentren Stuttgarts schieben und ihre voll gepackten Tüten, Kinderwägen, plärrenden iPhones und Plastik-To-Go-Becher mit sich rum tragen. Eigentlich weiß ich das schon und doch passiert es immer mal wieder, dass ich was erledigen muss und mir denke, ach, das machst du kurz, auch wenn es Samstag ist. Nach spätestens einer Stunde, die ich in überfüllten Bahnen, Geschäften oder Einkaufsstraßen verbracht habe, bin ich dann eigentlich immer schon wieder fertig mit der Welt und frage mich, was ich da überhaupt mache. Und was zum Teufel diese ganzen Menschen dazu bewegt, sich diesen Stress anzutun. Dann will ich nur noch eins: wieder ab nach Hause, in meine behagliche kleine Welt, mit einem Buch und der schnurrenden Katze auf die Couch und gut. 

Oft werde ich gefragt, wo ich denn meine Kleidung eigentlich kaufe, seitdem ich auf nachhaltige Mode umgestiegen bin. Immer häufiger: von genau dieser Couch aus. Heute möchte ich euch, ergänzend zu der Übersicht, die ich schon vor einer ganzen Weile erstellt habe, einen fairen Online Shop vorstellen, den ich selbst erst vor Kurzem entdeckt habe und der eine Lösung für all die ist, die genau den Wahnsinn oben vermeiden möchten. Ein kleine nachhaltige Oase namens Zündstoff.

Der Shop wurde schon im Jahr 2006 in Freiburg gegründet und ist somit ein echter Vorreiter im nachhaltigen Bereich. Mit dem Ziel, ein Zeichen zu setzen gegen die inflationäre Entwicklung von billiger Wegwerfmode und stattdessen soziale Gerechtigkeit, Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards zu fördern, wurde der Shop für modische, öko-faire Kleidung ins Leben gerufen. Zwei Jahre später eröffneten die beiden Gründer Matze und Sascha neben dem Online-Shop auch noch einen stationären Laden im schönen Freiburg (den ich leider bisher noch nicht besucht habe; aber ich bin mir fast sicher, dass es dort angenehmer zugeht als in der Stuttgarter City). Mittlerweile besteht das Zündstoff Team aus sieben Festangestellten und vier Aushilfskräften, von denen ich zwei Mitarbeiter auch schon persönlich kennenlernen durfte. So mag ich das. Persönlicher Austausch und sympathische Menschen, die die Welt verbessern. Für das letzte Fotoshooting habe ich mir das Peopletree Kleid Harper Stipe von Zündstoff ausgesucht, das durch den lockeren Sitz wirklich super bequem ist und, wie ich finde, ziemlich zeitlos und für viele Anlässe tragbar ist.





Streifenkleid: Peopletree (bio + fair), Cardigan: Vintage, Strumpfhose: Swedish Stockings (recycelt + fair), Socken: Dedicated (bio + fair), Schuhe: Vegetarian Shoes (fair)


Außerdem habe ich noch ein paar frühlingshafte Lieblingsstücke aus dem Zündstoff Shop rausgesucht. Wäre da was für euch dabei?

1 KOI Cropped Tencel Shirt
2 Armed angels Streifenrock
3 Ansvar Rucksack
4 John W. Shoes
5 KOI Oversized Kleid
6 Létol Schal
7 KOI Jeansrock

Alles Liebe, 
eure Corinna


Alle Outfit-Fotos sind von der wunderbaren Julia Pommerenke.

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Zündstoff.

Fair produzierte Schuhe? Die Probleme der Lederindustrie


Nach einer kleinen Blogpause bin ich zurück von einigen aufregenden Tagen unterwegs. Am Montag kam ich aus Frankfurt von der Innatex wieder, die größte internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien, die neben Kleidung auch Produktgruppen wie Accessoires, Heimtextil, Stoffe oder Spielzeug präsentiert.
Alle dort ausstellenden Marken haben einen Fokus auf Nachhaltigkeit und erfüllen die festgelegten Mindestkriterien der Innatex. Sie setzen sich also alle für eine grünere Welt ein und haben dabei unterschiedlichste Ansätze. Das Schöne aber: eine faire Produktion der Produkte ist allen Ausstellern  wichtig. Gerne gebe ich euch in einem anderen Post noch ein paar Eindrücke für die, die meine Stories auf Instagram verpasst haben (psst: in der mobilen Ansicht könnt ihr sie noch in meinen Highlights anschauen :)).
Fokus der Messe in dieser Saison war das Thema Schuhe. Ein recht heikles Thema, denn jeder trägt sie, aber die wenigsten sind sich über die Auswirkungen bewusst, wenn sie ein konventionell produziertes Schuhe kaufen. 


Die größten Probleme bei der (Leder-)Schuhproduktion sind:

  1. Umweltauswirkungen durch Viehhaltung und Gerbereien  
  2. Gesundheitsrisiken durch giftige Chemikalien im Gerbprozess
  3. Missachtung von Menschenrechten in der Produktion

Um die Missstände zu verstehen, sollten wir uns die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Lederindustrie etwas genauer anschauen. Am Beispiel von Indien hat uns die Hilfsorganisation INKOTA auf der Innatex einige Fakten präsentiert, die leider bittere Realität sind: Die Lederindustrie ist eine der arbeitsintensivsten Branchen des Landes mit über 2 Millionen Beschäftigten, die vor allem in Kleinbetrieben arbeiten. Die Chromgerbung ist dabei das am häufigsten angewandte Verfahren, um Tierhäute zu Leder zu verarbeiten.  Pflanzliche Gerbung dauert mehrere Tage, während die chemische mit Hilfe von Chrom nur Stunden in Anspruch nimmt. Nichtsdestotrotz ist das Gerben ein arbeitsintensiver Prozess, der bis zu 20 verschiedene Stufen benötigt: vom Entfernen der Tierhaare und Fleischreste, bis zum Salzen, Behandeln der Häute mit Schwefelwasserstoff, Chrom und anderen Chemikalien.
Die am meisten verarbeiteten Tierhäute stammen übrigens von Rindern, aber auch Schafe, Ziegen, Schweine und exotische Tierarten werden verwendet. Neben den moralischen Faktoren ist auch die Viehhaltung an sich ein enormes umweltschädigendes Problem: Schätzungen des französischen Vereins “Envol Vert” zufolge ist die Rinderhaltung zum Zweck der Fleisch- und Lederproduktion zu 65% für die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes verantwortlich.^1 
Für die Verarbeitung von 1000kg Rohhäuten wird ca. 500kg chemische Substanz benötigt und es entsteht jede Menge Abwasser sowie etwa 600-900kg (!) Abfall wie z.B. Fleisch- und Lederreste, welche dann mit Chemikalien belastet sind. Das Problem ist, dass in Entwicklungsländern häufig nicht die benötigten Sicherheitsvorkehrungen für die Menschen eingehalten werden und auch die Abfälle sowie das verseuchte Abwasser illegal entsorgt werden. Das Chrom sowie andere toxische Chemikalien landet dadurch oft in Flüssen, Gewässern und die Reste werden in Form von Klärschlamm teilweise sogar als Düngemittel verwendet, wodurch sie die Böden und Wasservorräte in der Umgebung der Gerbereien vergiften. Studien von Inkota zufolge gelangt das gefährliche Chrom IV in die Umwelt und sorgt für jahrzehntelange Verseuchung des Bodens. Der Umweltaspekt ist also die eine unschöne Kehrseite der hiesigen Lederprodukte.
Der nächste ist, dass die Menschen, die die härteste Arbeit am unteren Ende der Lieferkette leisten, am stärksten ausgebeutet werden: Nicht nur, dass sie selbst hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind (es wurde schon mehrfach nachgewiesen, dass GerberInnen sowie Anwohner aus der Nähe von Gerbereien erheblich höhere Krankheitsrisiken wie Leukämie oder Krebs sowie höhere Sterberaten aufweisen), nein, sie erhalten oft auch noch extrem niedrige Löhne, werden mit Stück- statt mit Stundenlohn bezahlt, um maximale Produktivität zu erzwingen, und haben dabei überdurchschnittliche lange Arbeitszeiten. Kinderarbeit und das (inoffizielle) Verbot von Gewerkschaften runden die Misere ab. 

Alles in allem jedenfalls keine erfreuliche Bilanz, weder für Mensch, Tier noch Umwelt. Die ernüchternde Realität in den Produktionsländern ist leider nicht mehr präsent, wenn man das schicke paar Lederschuhe oder die glänzende Handtasche in den deutschen Geschäften sieht.

Was man also dagegen tun kann?


  • Wenn ihr absolut nicht auf Lederprodukte verzichten wollt, informiert euch zu den Herstellungsbedingungen, zur Herkunft des Leders und ob der Hersteller dazu überhaupt eine Aussage machen kann. Und nein, das Leder aus Italien kommt in den allermeisten Fällen nicht von italienischen Kühen, sondern wird in der Regel aus Niedriglohnländern importiert und dann in Italien weiterverarbeitet. Im Jahr 2014 wurden über 50% der Lederschuhe aus Asien importiert (mit großem Abstand übrigens aus China), während nur etwa 5% in Italien hergestellt wurden. ^1 (hier entlang für noch mehr Details).
  • Generell gilt: Ein pflanzlicher Gerbprozess ist generell umweltfreundlicher als ein chemischer.
  • Und: ein veganer Schuh hat meist die bessere Umweltbilanz, besonders, wenn er nicht aus Kunststoff, sondern alternativen Materialien wie z.B. Ananasleder, Kork, Hanf, (Bio-)Baumwolle oder upgecycelten Materialien besteht. Es gibt schon einige spannende Alternativen und ich freue mich schon auf die Weiterentwicklungen, an denen momentan geforscht wird. 
  • Egal ob Leder- oder pflanzenbasierter oder Kunststoff-Schuh: je länger er getragen wird, desto nachhaltiger ist es. Bringt kaputte Schuhe oder abgelaufene Sohlen daher zum Schuster, lasst sie reparieren und tragt sie so lange wie möglich, um Ressourcen zu schonen.


Hier sind einige tolle Marken, die einen Fokus auf ethische und faire Herstellung oder den Einsatz von umwelt-, menschen- und tierschonenden Materialien einsetzen - und dabei auch noch richtig cool aussehen: Ethletic, Be Free, NAE, Veja, Wills Vegan Shoes, Sole Rebels, oder Po-Zu. Alle sieben Marken haben vegane Modelle in ihrem Sortiment (oder sind rein vegan) und achten auf eine faire Produktion.




Alles Liebe,

eure Corinna


Inkota: https://webshop.inkota.de/produkt/broschuere-download/infografik-wussten-sie-dass-eine-kuh-ihrem-schuh-ist 

Home Office Goals - fein sauber für 2018


Hach ja, ein stylisch inspirierendes, aber aufgeräumtes und übersichtliches Home Office, das wünsch ich mir! Seit ich meinem Liebsten zusammen gezogen bin, kann ich immerhin von Glück sagen, dass wir ein "drittes Zimmer" in unserer Wohnung haben, also theoretisch ein Büro, in dem man alles ungestört erledigen kann. Faktisch ist es aber viel mehr eine Wäschetrocken-Gästezimmer-Abstellkammer-Ankleidezimmer-Mischung geworden, da nicht nur unser Schreibtisch, sondern auch unser Kleiderschrank sowie die Gästecouch darin wohnt. Und in ziemlich regelmäßigen Abständen eben auch noch der Kleiderständer, auf dem die Wäsche tage- bis wochenlang trocknet - je nach dem, wie nass sie eben ist und wie viel Zeit man hat, sie abzuhängen. Nebenbei wird außerdem noch alles weitere in diesem dritten Zimmer geparkt, das noch nicht seinen Platz in der Wohnung gefunden hat: potentielle Geschenke, Nähmaschine inklusive Stoffreste und umzunähende Kleidungsstücke, Laptoptaschen und ausrangierte Elektronik (wird bald verkauft! ehrlich!), noch nicht abgeheftete Dokumente und Pakete, die noch zur Post müssen.

Jetzt über die Weihnachtsfeiertage habe ich mir also vorgenommen, diesen Status endlich zu ändern! Ordnung muss her, damit ich wieder klar denken kann! Und ein paar Dinge müssen einfach endlich gehen. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell man über die Jahre ZEUG anhäuft. Die Ausmist-Saison hat für mich also jetzt begonnen und direkt im Anschluss auch die Optimierung des Arbeitsplatzes.

Statt einem Schreibtisch haben wie nämlich einfach eine OSB-Platte aus dem Baumarkt genommen und diese einfach auf zwei Füße gelegt. Zack, fertig war der Tisch. Nicht. In der Praxis hat sich leider herausgestellt, dass das ganze doch nicht so praktisch ist: Nicht nur, dass beim Nähen das ein oder andere Kleidungsstück an der rauen Kante hängenbleibt, nein, ich habe mir auch schon einige Splitter von der Platte geholt. Entweder muss ich dieses DIY Projekt also noch etwas verbessern oder gleich einen vernünftigen Schreibtisch besorgen. Für die zweite Option habe ich auch schon ein Wunschdesign vor Augen: ein skandinavisch anmutender Holztisch von mycs wäre fein.


Dabei finde ich dieses Modell mit den Rahmenbeinen aus Massivholz richtig schön. Aber auch das Modell auf dem oberen Foto mit den Tischbeinen Nordyc gefällt mir super. Beide Tische sind schön schlicht und minimalistisch, also theoretisch universell einsetzbar, aber ziemlich stylisch. Das Gute ist dabei auch noch, dass die Möbel alle individuell konfigurierbar sind, also garantiert passend für die Zimmergröße, die man eben hat und mit den Details, die man gerne hätte. Dabei werden nur umweltfreundliche Lacke verwendet und Massivholz aus nachhaltiger Produktion eingesetzt. Mehr zu mycs erfahrt ihr hier

Habt ihr schon Erfahrung mit selbst konfigurierten Möbeln gemacht? Und vielleicht auch noch Inspiration für die Einrichtung des Büros? Mein "Bürostuhl" besteht momentan auch nur aus einem alten, eher ungemütlichen Secondhand-Modell, das weder ergonomisch noch besonders chic ist. Mal schauen, ob ich den auch bald upgrade. Wenn ihr jedenfalls Tipps habt, sagt mir gern in den Kommentaren Bescheid. Ich sammle derzeit noch fleißig Inspiration über Pinterest und sortiere gleichzeitig meine Gedanken, um mir bewusst zu werden, was ich wirklich brauche und was eigentlich nicht. :)

In diesem Sinne, ich mache mich jetzt mal ans Ausmisten und hoffe, dass ich 2018 richtig gut organisiert und geordnet arbeiten kann. Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr! :)

Alles Liebe,
eure Corinna



*in freundlicher Kooperation mit mycs


Vegane Boots für Winter und Matsch



Es ist nun schon etwas über zwei Jahre her, dass ich diesen Post zum Thema Leder veröffentlicht habe. Inhaltlich ist er aber noch sehr aktuell: Lederprodukte sind sowohl aus ethischer als auch ökologischer Sicht höchst kritisch zu betrachten. Wer nochmal nachlesen will, warum ich dieser Meinung bin, gern. Heute soll es aber eher um die Alternativen gehen und wie sinnvoll diese eigentlich sind. :) Denn vegan heißt nicht immer automatisch besser oder schlechter. 


Tatsächlich habe ich mich anfangs gefragt, ob es wirklich nachhaltiger ist, statt dem "natürlichen" Material Leder Kunststoff zu tragen. Wenn man den ethischen Aspekt ausblendet, bleibt also noch die Qualität des Schuhs und die Umweltauswirkungen der jeweiligen Materialien.
Generell ist natürlich jeder Schuh, der schnell kaputt geht und entsorgt werden muss, weniger nachhaltig, also ist es wichtig, dass das Material möglichst robust und widerstandsfähig ist. Hier habe ich schon bei beiden Varianten bessere und schlechtere Erfahrungen gemacht: Wildleder, das sehr empfindlich und pflegebedürftig ist, oder Glattleder, das bei Regen meist auch die Füße nass werden lässt oder mit der Zeit brüchig wird. Ich hatte aber auch schon vegane Schuhe aus Kunststoff, die schnell verschlissen sind, also ist es hier schwer, bei der Qualität Verallgemeinerungen zu machen. Bei meinen neuen Boots Trina von Nae, kann ich allerdings sagen, dass das Material sehr robust ist und superdicht hält, d.h. dass die Füße auch bei größeren Pfützen trocken bleiben. :) Die feste Sohle sorgt zusätzlich für erhöhten Schutz und die Schuhe lassen sich gut reinigen und sind generell schmutzabweisend. 
Zur Umweltbilanz muss man verschiedene Aspekte mitberücksichtigen. Zwar ist Mikrofaser ein synthetisches Material, dafür aber gut zu verarbeiten und im Gegensatz zu Leder weniger umweltschädlich. Das wiederum liegt hauptsächlich an der Verarbeitungsweise von Lederprodukten: Die Tierhaut muss erst aufwändig enthaart, entfleischt, gereinigt und behandelt werden. Bei konventionellen Schuhen werden bei der Gerbung Chromsalze und Aluminiumsalze eingesetzt, die extrem umweltbelastend sind, und meist in den Gewässern landen. Wenn ihr euch für die Details interessiert, kann ich euch nur diese Doku vom ZDF empfehlen. Wer dennoch Lederprodukte vorzieht, sollte zumindest auf die Herkunft sowie Gerbung des Leders achten. Auch hier gibt es Marken, die auf möglichst faire und nachhaltige Herstellung achten.
Insgesamt bin ich aber der Meinung, dass die vegane Alternative genau so schön und dabei auch noch tier- und umweltfreundlicher ist. Die Schuhe von NAE werden unter fairen Arbeitsbedingungen in Portugal hergestellt.



Pulli: Jan 'n June (fair), Boots: Nae (fair), Socken via Grundstoff.net (fair), Schal, Jacke und Hose: alt bzw. secondhand.


Meine Boots habe ich jedenfalls über den Online Shop muso koroni* gefunden. Das schöne an dem Shop: alles, was dort angeboten wird, ist nicht nur vegan, sondern auch fair und nachhaltig hergestellt. Dabei gibt es eine Menge Auswahl an schönen Schuhen, die so überhaupt nicht "öko" aussehen. Ihr wisst schon, was ich meine...dieser Baumwoll-Hanf-Look kann manchmal auch ganz cool sein, aber bei diesen Stiefeln mag ich gerade den Dr. Martens Anstrich.

Falls ihr nun also auf den Geschmack gekommen seid, schaut einfach mal bei muso koroni vorbei. Neben Schuhen gibt es dort auch noch Kleidung, Accessoires, Kosmetik und Home Produkte - alles ohne tierische Inhaltsstoffe oder Ausbeutung, dafür mit Liebe ausgewählt. :) Der Shop wurde von Jasmin gegründet, die selbst schon seit 2004 Veganerin ist, und in Wien auch den gleichnamigen Store im 8. Bezirk betreibt. Der Name "muso koroni" stammt übrigens von einer afrikanischen Göttin, die als Mutter aller Lebewesen, Tiere und Pflanzen gilt. Wenn ich das nächste Mal in Wien bin, werde ich dort auf jeden Fall mal reinbummeln. :) Und falls ihr etwas bestellen möchtet, bekommt ihr bis 31.12.2017 noch 10% Rabatt, wenn ihr den Code KARMA10 beim Checkout eingebt.

Was sind eure liebsten Winterschuhe und welche Erfahrungen habt ihr bislang mit Leder oder Kunstleder gemacht?

Alles Liebe,
eure Corinna 

*in freundlicher Zusammenarbeit mit muso koroni

Nachhaltige Geschenkideen + Gewinnspiel

Ihr Lieben, Weihnachten naht! Wahrscheinlich seid ihr euch dessen schon bewusst und habt schon literweise zimtigen Glühwein und gebrannte Mandeln konsumiert  - so geht es mir zumindest. Ich mag ja die Weihnachtszeit sehr gern und freue mich über gemütliche Kuschelabende, erste Schneeflocken und Lichterketten. Das Weihnachtsfest an sich habe ich aus meiner Kindheit ebenfalls noch in sehr guter Erinnerung, obwohl ich als (quasi) Erwachsene auch gemischte Gefühle habe. Leider bedeutet Weihnachten heutzutage auch oft Stress bezüglich Terminen, unnötigen Konsum und Geschenke, die man nicht braucht. Oder eben die hektische Suche nach Dingen, die man verschenken könnte, und hoffen, dass der Beschenkte sie auch gebrauchen kann.



Generell bin ich ja ein großer Freund von Zeitgeschenken und gemeinsamen Aktivitäten, da Zeit doch das größte und wertvollste Geschenk ist, das man machen kann. Da das aber faktisch nicht immer umsetzbar ist, habe ich heute einige schöne, nachhaltige Alternativen rausgesucht, die ihr in Betracht ziehen könnt. Und das Beste daran: Ihr könnt sie auch noch selbst gewinnen!

Hinterlasst mir einen Kommentar mit eurem Wunschgeschenk bis zum 15.12.17 und ich ziehe insgesamt 5 Gewinner, die ich in der darauffolgenden Woche auf dem Blog und auf Instagram verkünden werde. Ihr müsst mir dann nur noch rechtzeitig antworten, damit euch die schönen Dinge auch bis Weihnachten erreichen. Ob ihr sie euch dann selbst schenkt oder schon eine Idee habt, wem ihr damit eine Freude machen könnt, bleibt euch natürlich selbst überlassen. :)

50€ Gutschein für Sinfinis, den nachhaltigen Online Shop



Bei Sinfinis findet ihr sowohl wunderschöne Interior Produkte, als auch Fair Fashion Basics, Schmuck und Pflegeprodukte. Quasi alles, was das nachhaltige Herz begehrt! In diesem Beitrag habe ich euch schon mal drei Produkte von Sinfinis vorgestellt: eine Soja-Kerze, eine Bambusschale und eine Tischdecke, alles fair hergestellt. Hier dürfte es leicht sein, etwas Schönes und Nützliches zu finden. Und ihr unterstützt dabei auch noch eine gute Sache, denn die beiden Gründerinnen haben sich erst letztes Jahr dazu entschlossen, sich selbstständig zu machen, um Teil einer nachhaltigen Bewegung zu werden. Sehr sympathisch!


Ein Geschenkset von BE [...] MY FRIEND

Ein kleines, feines Label aus Österreich: Die veganen Kosmetikprodukte von BE ... MY FRIEND werden nachhaltig produziert, enthalten natürliche Rohstoffe und sind vielseitig anwendbar. So ist z.B. die Bodylotion auch gleichzeitig Handcreme, die Seife auch Duschgel und das Peeling mit Steinsalz auch gleichzeitig als Badesalz einsetzbar.  Die Verpackungen sind außerdem nicht nur recycelbar, sondern auch wiederverwendbar. Das gefällt mir. Vom Design ganz zu schweigen :) Als schöne Geschenkidee kannst du hier ein Set aus Seife, Lotion und Lippenbalsam gewinnen - zum selber verwöhnen oder weiter schenken!

Ein paar Sneaker deiner Wahl von Ethletic



Fair produziert, vegan und 100% Bio-Baumwolle - was gibt's da noch für einen Grund, nicht umzusteigen? Ethletic stellt sicher, dass jeder Mitarbeiter für seine Arbeit gerecht entlohnt wird und entwickelt Produkte auf der Basis einer zertifizierten Fairtrade Wertschöpfungskette. FairDeal Trading zahlt für die Verarbeitung einen Fairtrade Aufschlag, der für die Gesundheitsversorgung und für soziale Projekte genutzt wird. Das finde ich großartig! Wenn ihr diesen Gewinn möchtet, dürft ihr euch ein paar Sneaker eurer Wahl in eurer Größe aussuchen.


Stylische T-Shirts von Funktionschnitt im Wert von 50€



Die schönen Shirts von Funktionschnitt sind nicht nur fair produziert, sondern auch in unterschiedlichsten Materialien und Schnitten zu haben: hier ist für jeden das richtige Lieblingsshirt dabei! Das Kölner Unternehmen produziert nachhaltig in Portugal und bietet dabei alles von Bio-Baumwolle über Kaschmir, Leinen über Tencel an, sowohl für Männer als auch Frauen, und ich bin von der Qualität absolut überzeugt. Wenn ihr noch auf der Suche nach einem tollen Basic seid, dürft ihr euch über einen 50€ Gutschein für den Funktionschnitt Online Shop freuen. Hier habe ich die Marke schon mal näher vorgestellt. Ganz neu im Sortiment ist übrigens das schöne olivefarbene Longsleeve mit Highneck. Optimal für den Zwiebellook im Winter und warme Weihnachtsfeiertage.


Hiro Naturkosmetik Set



Kenne ich erst seit Kurzem, aber bin total angetan: die wunderschön designten Kosmetikprodukte von Hiro. Sie sind nicht nur stylisch, sondern eben auch 100% natürlich, vegan und tierversuchsfrei. Tatsächlich werden bei konventionellen Produkten noch sehr häufig tierische Inhaltsstoffe verwendet: von Schildläusen für rote Farbpigmente über Glycerin aus Rindertalg in Cremes oder Fischschuppen in Lidschatten (ich frage mich manchmal, wer kommt auf solche Ideen!?) - bei Hiro ist zum Glück all das tabu. Zu gewinnen gibt es also ein schönes Set aus Mascara nach Wahl, Wimpernzange und 3 gepressten Eyeshadows deiner Wahl, zusammen mit einer hübschen Bag. Da macht das weihnachtliche Aufhübschen gleich doppelt Spaß. 

Noch mehr Inspiration benötigt? Im letzten Jahr habe ich euch auch schon einige fair produzierte und/oder nachhaltige Ideen zusammen gestellt, die natürlich nach wie vor eine feine Sache sind. Nachhaltig=auch im nächsten Jahr noch eine Freude! Einmal hier entlang. 

Ich bin gespannt, was ihr euch am meisten wünscht und drücke euch die Daumen! :-) Am besten schreibt ihr neben eurem Vornamen auch noch euren Ort und wenn ihr habt, IG-Account dazu, damit ich euch auch gratulieren kann. Also z.B. Matilda aus Hamburg, @matildaHH.

Alles Liebe,
eure Corinna


Transparenz: Dieser Post entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit den beschriebenen Firmen.
Copyright by Corinna. Please do not use my pictures without permission.. Powered by Blogger.